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Symposium Glücksspiel beleuchtet Bewertung des GlüStV und Wachstum des Schwarzmarkts

Geschrieben von Freya Flores · 3.9.2026

Symposium Glücksspiel beleuchtet Bewertung des GlüStV und Wachstum des Schwarzmarkts

Experten auf dem Symposium Glücksspiel diskutieren über den illegalen Glücksspielmarkt und den GlüStV

Auf dem Symposium Glücksspiel kamen Fachleute zusammen, um die aktuelle Bewertung des Glücksspielstaatsvertrags zu erörtern, und Ronald Benter als Vorstand der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder gehörte zu den zentralen Teilnehmern, während eine frische von der GGL beauftragte Untersuchung den Anteil des illegalen Online-Glücksspiels bei rund 23 Prozent bezifferte und damit eine Kanalisierungsquote von 77 Prozent in den regulierten Markt ergab.

Studienresultate zum illegalen Marktanteil

Die vorgestellten Zahlen zeigten, dass der Schwarzmarkt trotz bestehender Regulierungen weiterhin expandiert, doch die Kanalisierung in legale Angebote erreichte den genannten Wert von 77 Prozent, und Experten verwiesen dabei auf die Notwendigkeit, weitere Messmethoden zu verfeinern, weil die Studie mit dem Titel Untersuchung des Schwarzmarktes und der Kanalisierung von Glücksspielen im Internet anhand einer Befragung von Glücksspielenden als Grundlage diente.

Teilnehmer des Symposiums erörterten, wie sich diese Anteile auf die Einnahmen und die Wirksamkeit der bestehenden Regeln auswirken, während die Daten aus der GGL-Untersuchung als zentrale Referenz dienten und auf der offiziellen Seite der Behörde einsehbar sind.

Themen zu Spielerschutz und Werbebeschränkungen

Neben den Marktanteilen standen auch Maßnahmen zum Spielerschutz im Mittelpunkt, und die Diskussionen drehten sich um strengere Werbebeschränkungen, weil die Teilnehmer feststellten, dass illegale Anbieter oft über Werbekanäle erreichbar bleiben, die für legale Plattformen eingeschränkt sind, und Ronald Benter hob hervor, wie die bestehenden Regeln an diese Entwicklungen angepasst werden könnten.

Beobachter notierten, dass die Kombination aus Spielerschutzmechanismen und Werbebeschränkungen entscheidend für die weitere Kanalisierung bleibt, und die Gespräche zeigten auf, welche Lücken noch bestehen, ohne dass konkrete neue Vorschriften bereits verabschiedet wurden.

Diskussionen über Reformen des Glücksspielstaatsvertrags und Spielerschutz auf dem Symposium

Reformvorschläge vor der Prüfung 2026

Die Veranstaltung richtete den Blick auf geplante Reformen, die bis zur vollständigen Überprüfung des Vertrags Ende 2026 eingeführt werden sollen, und Experten betonten, dass Anpassungen im Bereich der Werbung sowie beim Umgang mit illegalen Angeboten notwendig seien, weil der Schwarzmarkt trotz der Regulierungsbemühungen seit Inkrafttreten des GlüStV 2021 gewachsen ist.

Im September 2026 steht die nächste umfassende Evaluation an, und die Teilnehmer des Symposiums sammelten bereits Vorschläge, wie die Kanalisierungsrate weiter gesteigert werden kann, während sie die Herausforderungen durch den wachsenden illegalen Sektor in den Fokus rückten.

Laufende Herausforderungen trotz regulatorischer Anstrengungen

Trotz der erreichten 77-prozentigen Kanalisierung bleibt das Wachstum des Schwarzmarkts eine zentrale Schwierigkeit, und die Fachleute auf dem Symposium erläuterten, dass neue Ansätze bei der Durchsetzung und bei der Aufklärung der Spielenden erforderlich sind, weil illegale Plattformen weiterhin Nutzer anziehen und damit die Ziele des Vertrags unterlaufen.

Die Diskussionen machten deutlich, dass die Kombination aus Studienresultaten, praktischen Erfahrungen und regulatorischen Überlegungen die Grundlage für die kommenden Anpassungen bildet, und Ronald Benter sowie weitere Experten unterstrichen die Bedeutung einer kontinuierlichen Beobachtung bis zur Frist 2026.

Fazit der Veranstaltung

Das Symposium Glücksspiel lieferte einen Überblick über den aktuellen Stand der Regulierung, und die vorgestellten Daten sowie die Beiträge der Fachleute zeigten, wie eng die Bewertung des GlüStV mit der Bekämpfung des illegalen Markts verbunden bleibt, während alle Beteiligten die Notwendigkeit weiterer Schritte vor der Prüfung Ende 2026 betonten.